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presseaussendungen

Finalrunde der 1. Österreichischen Liga im E-Rollstuhl Fußball

Alle sind Gewinner

Eisenstadt (OTS) - Die Austragung der Finalrunde der 1. Österreichischen Liga im E-Rolli-Fußball hat mehr als nur einen Gewinner hervorgebracht. Neben den teilnehmenden Mannschaften aus Linz, Wien und dem Burgenland, haben sich Gäste, Besucher und das Betreuungsteam über eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung gefreut.

Das Landessportzentrum Viva in Steinbrunn wurde Schauplatz des ersten Wettkampfes in diesem Sektor überhaupt im Burgenland. Das Team des ASKÖ Wien Thunder E-@gles darf den Titel „Österreichischer Liga Meister“ mit nachhause nehmen. Kapitän der Wild Wheels, Michael Streit: „Verdienter Sieg für die Mannschaft von Michael Kiefler – für mich sind wir jedoch alle Sieger. Schon allein die Teilnahme an einer so großartigen Veranstaltung ist ein Gewinn für uns.“

Der ÖZIV Burgenland als Veranstalter des Wettkampfes, freut sich über das rege Interesse der Öffentlichkeit und die zahlreichen Besucher. „Eine tolle Veranstaltung mit fantastischen Spielern und begeisterten Zuschauern. Ich gratuliere dem Liga Meister und unserem Team zum 3. Platz!“, freut sich der Präsident des ÖZIV Burgenland, Hans-Jürgen Groß.

ÖZIV Burgenland unterstützt Klientin erfolgreich im Verfahren gegen die PVA

Positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

Das Urteil zeigt, dass es Sinn machen kann, Behördenbescheide zu bekämpfen – insbesondere, wenn es dazu noch keine höchstgerichtliche Judikatur gibt.

Hans-Jürgen Groß, Landespräsident ÖZIV Burgenland

Als einer der größten Vereine für Menschen mit Behinderungen können wir ein vielfältiges Angebot an Unterstützungsleistungen bieten.

Dr. Klaus Voget, Präsident ÖZIV Bundesverband

Mit unserem Know-how sowie unseren Kontakten und der jahrzehntelangen Erfahrung wollen wir die Situation von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen ganz allgemein verbessern, oder wenn erforderlich auch Unterstützung bei Einzelfällen – wie in dem beschriebenen Fall aus dem Burgenland – leisten.

Hans-Jürgen Groß, Vizepräsident ÖZIV Bundesverband

Wien (OTS) - Im Verfahren ging es darum, dass die PVA die Selbstversicherung der Klientin in der Pensionsversicherung für die Pflege ihres Lebensgefährten mit Hinweis auf ihre Vollzeit-Berufstätigkeit verwehren wollte. Mit Unterstützung durch den ÖZIV Landesverband Burgenland legte die Frau daraufhin Beschwerde gegen den Bescheid der PVA ein – und bekam schlussendlich das Recht auf Selbstversicherung vom Bundesverwaltungsgericht zuerkannt.

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts stützte sich im Wesentlichen auf das fallbezogene Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes, in dem dieser aussprach, dass eine erhebliche Beanspruchung der Arbeitskraft bei einem durchschnittlichen Pflegeaufwand ab 14 Stunden wöchentlich bzw. ab 60 Stunden monatlich anzunehmen ist. Da die Beschwerdeführerin glaubhaft darlegen konnte, dass sie eine wöchentliche Pflegeleistung von jedenfalls 15 Stunden in der Woche oder monatlich 65 Stunden erbringt, waren die Voraussetzungen zur Selbstversicherung erfüllt – und dies unabhängig von der unselbständigen Vollzeit-Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin. „Das Urteil zeigt, dass es Sinn machen kann, Behördenbescheide zu bekämpfen – insbesondere, wenn es dazu noch keine höchstgerichtliche Judikatur gibt.“, freut sich Hans-Jürgen Gross, Landespräsident des ÖZIV Burgenland und Vizepräsident des ÖZIV Bundesverbands.

ÖZIV mit breit gefächertem Angebot in ganz Österreich

Der ÖZIV ist ein seit 1962 tätiger Behindertenverein, dessen Mitgliedsorganisationen selbständige Vereine in den einzelnen Bundesländern sind. Der in Wien angesiedelte Bundesverband versteht sich als Interessenvertretung, die auch inklusive Angebote im Sinne der UN-Konvention umsetzt. Die rund 25.000 Mitglieder werden von Landes- und Bezirksorganisationen betreut, welche je nach regionalem Bedarf unterschiedliche Angebote haben. „Als einer der größten Vereine für Menschen mit Behinderungen können wir ein vielfältiges Angebot an Unterstützungsleistungen bieten.“ so Dr. Klaus Voget, Präsident des ÖZIV Bundesverbands. „Für Menschen mit Behinderungen bieten wir mit ÖZIV SUPPORT beispielsweise österreichweit an 19 Standorten ein Coaching-Angebot an, das eine Verbesserung der privaten und beruflichen Situation der KlientInnen beitragen soll.“

In Niederösterreich unterstützt die ÖZIV Arbeitsassistenz Menschen mit Behinderungen sowie auch Unternehmen bei allen Fragen rund um Beschäftigung und Arbeitsplatz. Mit dem beim Bundesverband angesiedelten Team von ÖZIV ACCESS bietet der Verband Beratungsleistungen zum Thema Barrierefreiheit und organisiert auch Sensibilisierungstrainings für Unternehmen und Organisationen. Zusätzlich organisiert der ÖZIV ein umfangreiches Bildungsprogramm und ist ein wichtiger Ansprechpartner für MedienvertreterInnen und Politik für alle Themen, die Menschen mit Behinderungen betreffen. „Mit unserem Know-how sowie unseren Kontakten und der jahrzehntelangen Erfahrung wollen wir die Situation von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen ganz allgemein verbessern, oder wenn erforderlich auch Unterstützung bei Einzelfällen – wie in dem beschriebenen Fall aus dem Burgenland – leisten.“, fasst ÖZIV-Vizepräsident Hans-Jürgen Gross die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche des ÖZIV zusammen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖZIV Bundesverband

Mag. Hansjörg Nagelschmidt

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 01 513 15 35-31 hansjoerg.nagelschmidt@oeziv.org http://www.oeziv.org

 

ÖZIV und McDonalds - eine Kooperation mit Geschmack

Eisenstadt (OTS) - Seit einem Jahr dürfen sich die Mitglieder des ÖZIV Burgenland über die bestehende Kooperation mit Mc Donald`s freuen. Herr Dr. Gahler, Inhaber der Filialen Eisenstadt, Mattersburg, Neusiedl am See und Parndorf, zeigt sich sehr engagiert für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. So dürfen wir den jungen Mitgliedern eigene Geburtstagsgeschenke in Form von Gutscheinen zukommen lassen und wir durften 2 tolle Geburtstagspartys verlosen. Aber nicht nur die Kinder kommen in den Genuss der Kooperation – 2 Mc Donald`s Partys für 30 Mitglieder des ÖZIV Burgenland sind ebenfalls enthalten – im Mai des heurigen Jahres durften wir zu einem netten Beisammensein inklusive Essen laden. Eine weitere Party für ALLE ist bereits in Planung! Die Kooperation mit Geschmack jährt sich nun zum ersten Mal und wurde prompt verlängert! Ein großes Dankeschön ergeht an Herrn Dr. Gahler, der dem ÖZIV Burgenland und seinen Mitgliedern so viel Freude bereitet.

Gratulation und Wunschliste an Alexander Biach

ÖZIV-Burgenland und der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger

Eisenstadt (OTS) - Alexander Biach steht nun an der Spitze des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger – ÖZIV-Burgenland gratuliert dazu ganz herzlich. Mit diesen Glückwünschen sind eine Reihe von seit Jahren geforderten Anliegen verbunden: besonders hervorzuheben die von Biach angedachte rasche Vereinheitlichung der Leistungskataloge der Krankenversicherungsträger, sowie die Leistungen der einzelnen Bundesländer. Mit großem Unverständnis hat ÖZIV-Burgenland immer wieder zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Leistungen nicht nur inhaltlich sondern auch der Höhe nach stark variierten – ein Umstand, gegen den wir seit Jahren ankämpfen. Eine Vereinheitlichung wäre im Sinne von Gleichheit und Gerechtigkeit dringend geboten und würde eine wesentliche Verbesserung für die Betroffenen bedeuten, der „Bundesländertourismus“ zu den günstigeren Leistungen würde damit entfallen.

Ein weiterer Aspekt für den ÖZIV-Burgenland seit Jahren an vorderster Stelle tätig ist, betrifft die Kinderrehabilitation, insbesondere die Rehabilitation von Kinder mit Geburtsbehinderungen. Auch hier begleiten unsere Wünsche und Erwartungen den neuen Chef des Hauptverbandes in der Hoffnung auf eine wesentliche Verbesserung der Situation für die Kinder und ihre Familien!

Mit den allerbesten Wünschen für die verantwortungsvolle Tätigkeit!

Spendenübergabe für E-Rollstuhl-Fußballspieler

Am Mittwoch, den 13.03.2017, fand die feierlichen Übergabe einer, durch Spenden ermöglichten, ÖBB Jahreskarte für unseren E-Rollstuhl-Fußballspieler Matthäus Szalay statt.

Dank den großzügigen Spenden von Herrn Graf - TWP Steuerberatung OG in Neusiedl und Herrn Zechmeister - Kirschner & Zechmeister GmbH in Mönchhof, welche mit Hilfe von LAbg. Manfred Haidinger ermöglicht wurden, sowie einer weiteren Spende unseres Vizepräsidenten Dr. Alfred Kollar - OSG Oberwarter gemeinnützige Bau- Wohn- u Siedlungsgenossenschaft regGenmbH – bekam der E-Rollstuhl-Fußballspieler Matthäus Szalay eine dringend benötigte Jahreskarte der ÖBB. Er ist auf die Benützung der Bahn angewiesen, um regelmäßig an den Trainings und Turnieren teilnehmen zu können und konnte sich die hohen Anschaffungskosten einfach nicht leisten. Gemeinsam haben wir es geschafft, ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, den Weg zu ebnen! DANKE

Beratung für behinderte Menschen auf der Baumesse Oberwart

Unterstützung und kostenloser Rollstuhlverleih

Eisenstadt (OTS) - Der ÖZIV Burgenland ist von 26. bis 29. Jänner 2017 mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten. Es werden Beratungsgespräche von Frau Tamara Tometich und unserem Juristen Dr. Erwin Würrer durchgeführt.

Natürlich können auch bei dieser Messe wieder kostenlos Rollstühle und E-Scooter ausgeliehen werden, um vollkommen mobil zu sein und die Messe ohne Einschränkungen genießen zu können.

Zum Thema Unterstützungen beim barrierefreien Umbau und Informationen zum Gütesiegel des ÖZIV Burgenland sind Beratungen vor Ort möglich. Das ÖZIV Gütesiegel ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Motivation für öffentliche Einrichtungen, Gemeinden, Vereine und Unternehmen in ihren Objekten die Nutzbarkeit für Menschen mit Behinderungen auszubauen und zu verbessern. Allen voran steht im Vordergrund, dass die soziale Verantwortung wahrgenommen und positiv umgesetzt wird.

Beantragen kann dieses Siegel selbstverständlich jeder. Ein formloses Schreiben an den ÖZIV Burgenland genügt. Die Feststellung erfolgt durch den ÖZIV Burgenland selbst oder durch eine vom Verein anerkannte Stelle. Das ausgezeichnete Objekt darf die Plakette in der Folge drei Jahre lang tragen. Zu diesen und weiteren Themen, stehen wir Ihnen vor Ort auf der Messe zur Verfügung.

Kostenpflichtiger Schulbesuch für behinderte Kinder im Burgenland – es geht weiter

Reaktion des Monitoringausschusses erwartet

Eisenstadt (OTS) - Die UN-Behindertenrechtskonvention schreibt die Einrichtung sogenannter Monitoring-Ausschüsse in den einzelnen Ländern zwingend vor. Wesentliche Aufgabe dieser Ausschüsse ist die kritische Beobachtung der sozialen und rechtlichen Situation behinderter Menschen und wenn nötig deutliche Akzentsetzungen gegenüber Gesetzgebung und Gesellschaft.

Motto: der Obrigkeit auf die Finger schauen – wenn nötig – auf die Finger hauen!

Obwohl Österreich die UN-Konvention bereits 2007 ratifiziert hat, hat es im Burgenland geraume Zeit gedauert, einen Monitoring-Ausschuss zu installieren. Jetzt gibt es ihn!

Wenngleich der burgenländische Monitoring-Ausschuss in einer gewissen Nähe zur Landesregierung eingerichtet ist, ist davon auszugehen, dass der Ausschuss im Sinne seiner ureigensten Aufgabe auf die rechtliche Entwicklung betreffend behinderte Kinder in Schulen umgehend reagieren wird. Die Reaktion ist nicht nur gegenüber dem Gesetzgeber, sondern auch gegenüber der Öffentlichkeit zu erwarten. Dass diese Reaktion nur sehr kritisch und mit dem zwingenden Wunsch nach einer Rücknahme der jüngsten Maßnahmen verbunden sein kann, versteht sich aus der Aufgabenstellung des Ausschusses von selbst. Handelt es sich doch bei den jüngst ergangenen Verschärfungen sowohl in sozialer, wie auch in rechtlicher Hinsicht um diskriminierende, rückschrittliche Entwicklungen für behinderte Kinder im Land.

Der unendlichen Geschichte 3. Teil

Der konkrete Fall zum Thema Schulgeld für behinderte Kinder im Burgenland.

Eisenstadt (OTS) - Die mehrfachbehinderte Schülerin A. S. erhält die Zusage für eine beigestellte Betreuungsperson in der Volksschule, um am Regelunterricht teilnehmen zu können. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass dafür ein Kostenbeitrag (Selbstbehalt) zu leisten ist, ohne zunächst die Höhe zu präzisieren. In diesem Fall kommt erschwerend hinzu, dass die Behörde erst mehr als 3 ½ Jahre später die Höhe mit 10 % des Pflegegeldes festlegt und einen für diese Familie unleistbaren, rückwirkenden Gesamtbetrag vorschreibt.

Fakt ist, dass im Burgenland bisher schon festgelegte Prozentsätze des jeweiligen Pflegegeldes als Kostenbeitrag verlangt wurden. Ein – wie wir meinen – rechtlich völlig unhaltbarer Zustand: ein Zugriff des Landes auf das Bundes-Pflegegeld ist rechtlich nicht möglich.

Die so vorgeschriebenen Kostenbeiträge betrafen eine nicht unerhebliche Zahl behinderter Kinder im Land. Die nunmehrige, bereits vielfach kritisierte Neuregelung verpflichtet darüber hinaus die Familien auch einen Teil des Familieneinkommens abzuliefern. Eine Sozialverträglichkeitsprüfung ist erst gar nicht vorgesehen.

Dass damit die Chancen behinderter Kinder zu einer guten, lebensorientierten Ausbildung zu kommen massiv gesunken sind, liegt auf der Hand. Ebenso die Tatsache, dass damit betroffene Familien noch mehr ausgegrenzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Zu unserem Fall: die Mutter von A. S. ist Alleinerzieherin, die die geforderten Beträge für Ihr Kind einfach nicht aufbringen kann. Was die Frage aufwirft, was passiert mit solchen Kindern? Gehen sie einfach nicht zur Schule? Werden sie, weiß Gott wo hin, abgeschoben, oder werden sie in den Regelschulen trotz allem betreut, obwohl sie keinen Antrag auf eine Betreuung gestellt haben? Also keinen Kostenbeitrag zu leisten haben.

Fragen über Fragen: die Antwort kann nur sein, ordentliche, nachvollziehbare Regelungen, die dem Gedanken der Inklusion und somit den Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen!

Und - die Familien nicht an den Rand der Belastbarkeit drängen, sondern es ermöglichen, Kinder, auch und ganz besonders behinderte Kinder, bestmöglich auszubilden.

Schulbesuch für behinderte Kinder wird kostenpflichtig

Burgenland greift auf Einkommen und Pflegegeld

 

Eisenstadt (OTS) - Just in der behindertenfreundlichsten Zeit des Jahres – der Vorweihnachtszeit – ändert das Burgenland seine Sozialpolitik im Hinblick auf behinderte Kinder. Durch eine deutliche Verschärfung der Richtlinien betreffend Unterstützung behinderter Kinder in Schulen, wird der Zugang zur Bildung für diese Kinder wesentlich erschwert. Dass Familien mit behinderten Kindern auch finanziell über Gebühr belastet sind und nicht zu den Wohlhabendsten im Lande gehören, ist eine Tatsache. Nichts desto trotz erschwert die neue Rechtslage den Zugang zur Bildung für behinderte Kinder, indem es nicht nur, wie bisher einen Teil des Pflegegeldes einbehält, sondern zusätzlich auch noch auf das Familieneinkommen greift. Sozialverträglichkeitsprüfungen oder Ähnliches sind in den neuen Richtlinien gar nicht enthalten. Darüber hinaus werden gewisse Behinderungsformen per Gesetz als nicht förderungswürdig ausgeschlossen.

Diese Regelungen sind massiv diskriminierend und widersprechen deutlich den Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Österreich seit 2008 in Kraft ist.

Auf die Frage warum ergibt sich derzeit keine sinnvolle, nachvollziehbare Antwort. Sollte damit Budgetsanierung betrieben werden, wäre das gleichbedeutend mit der Auslagerung sozialer Verantwortung an die Seitenblicke- Licht ins Dunkel– und Weihnachterl-Gesellschaft: ein unhaltbarer Zustand, der behinderten Kindern keinen Rechtsanspruch gewährt, sondern sie in den Bereich des Glücksspiels und des Zufalls verweist.

Nie wird das Wort Inklusion öfter in den Mund genommen, wie gerade jetzt vor Weihnachten. Dass diese Regelungen das Gegenteil von Inklusion bedeuten, nämlich den erschwerten Zugang zur Bildung für behinderte Kinder – und das im Jahr der Bildung - scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Kerzen überall

wann aber leuchtet endlich

das Licht in uns selber.

Sensationssieg für ÖZIV Burgenland Kicker

Wild Wheels starten durch

Eisenstadt (OTS) - Die intensiven Trainingsstunden unserer E-Rolli-Fußballmannschaft „Wild Wheels“ haben beim 3. Otto Bock Cup 2016 (02.12. – 04.12.2016) in Wien zu wirklich sensationellen Ergebnissen geführt. Nach den beiden Spieltagen war dem E-Rolli-Team des ÖZIV Burgenland der 1. Platz in der Europaliga sicher. Zudem gab es für unseren Spieler Matthäus Szalay die Auszeichnung zum besten Tormann und unser Michael Streit wurde zum besten Spieler geehrt und zudem noch Torschützenkönig des Turniers. „ Dass unsere „junge“ Mannschaft schon beim ersten offiziellen Wettkampf mit einem Turnier-Sieg in der Tasche heimfahren darf, ist eine Sensation, die uns niemand zugetraut hat. Teamkapitän Michael Streit konnte unser Team top motivieren und holte das Beste aus unseren Sportlern heraus. Ich gratuliere unserem Team und bedanke mich bei allen Helfern und Sponsoren, allen voran dem VIVA Landesportzentrum in Steinbrunn, der Firma Frühwald und INVACARE, die maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben. Mit diesem Team werden wir noch viel Freude haben“, strahlt Präsident Hans-Jürgen Groß.

Neue Vorstandsmitglieder beim ÖZIV Burgenland

Generalversammlung und Weihnachtsfeier im Landeszentrum VIVA Steinbrunn

 

Eisenstadt (OTS) - Am 3. Dezember 2016, am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, fand eine außerordentliche Generalversammlung des ÖZIV Burgenland statt.

Zahlreiche Mitglieder des ÖZIV Burgenland wählten einstimmig und im feierlichen Rahmen die Funktionen des 3. Vizepräsidenten (Erwin Würrer), Kassier-Stellvertreter (Jakob Schriefl), Obmann des Schiedsgerichtes (Christian Dax) und Gerold Stagl als Experten für Versicherungen und Gemeinden.

Im Anschluss an die außerordentliche Generalversammlung fand die alljährliche Weihnachtsfeier des ÖZIV Burgenland statt. Unter den Gästen befand sich neben vielen anderen Persönlichkeiten Bundesbehindertenanwalt Erwin Buchinger. Erstmalig fanden sich auch Vertreter des Bundesministeriums für Landesverteidigung als Gäste ein, die ein besonderes Augenmerk auf die Sportangebote richteten. Die Veranstaltungshalle des Landessportzentrums VIVA war bis auf den letzten Platz gefüllt und es gab, mit weit über 100 behinderten Kindern und Erwachsenen, Besucherrekord. Danach begann das Musikprogramm mit dem grandiosen Auftritt von Dagmar Schellenberger und Michael Hoffmann, welche das Publikum mit stilvollen Weihnachtsliedern auf die Adventzeit einstimmten. Zum Abschluss gab Michael Hoffmann den ÖZIV Song „Zurück ins Leben“ zum Besten. Den abschließenden Höhepunkt der Weihnachtsfeier bildete der Bauchredner Wolfgang aus Siegendorf, der mit seinen Puppen sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Lachen brachte.

Als Rahmenprogramm gab es für die Kinder einen Basteltisch, wo Weihnachtsgeschenke für die Eltern gemacht wurden und neue Freundschaften geschlossen werden konnten. „Es war ein großartiges Fest mit tollen Künstlern und so viel Gästen wie noch nie. Besonders die zahlreiche Anwesenheit von behinderten Kindern zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg mit unseren Angeboten sind“, freut sich Präsident Hans-Jürgen Groß.

Das Team des ÖZIV Burgenland bedankt sich beim Landessportzentrum VIVA und den Sponsoren für die großartige Unterstützung!

Benefiz-Fußballturnier im Landessportzentrum VIVA Steinbrunn

Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten von ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Am 26. November 2016 fand im Landessportzentrum VIVA Steinbrunn ein Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten des ÖZIV Burgenland statt.

In einer tollen Aktion mit hohem Spaßfaktor spielten namhafte Fußballmannschaften gegeneinander und der Reinerlös ging an den ÖZIV Burgenland zur Unterstützung von Projekten für Menschen mit Behinderungen, unter anderem im Behindertensport.

Im Rahmen des Fußballturniers zeigte auch die erste burgenländische E-Rolli-Mannschaft des ÖZIV Burgenland ihr Können. Danach feuerten die Rollstuhl-Kicker ihre Kollegen an.

Der Scheck in Höhe von EUR 2.500,- wurde ÖZIV Burgenland Präsidenten, Hans-Jürgen Groß, durch den Geschäftsführer des Landessportzentrums VIVA Steinbrunn, Bernd Dallos, und durch Austria Wien Trainer, Thorsten Fink, persönlich überreicht.

ÖZIV Burgenland bedankt sich für die großartige Unterstützung und Durchführung dieser tollen Veranstaltung!

Auszeichnung für BGKK

Das Vorzeigeprojekt BGKK in Eisenstadt erhält ÖZIV Burgenland Gütesiegel

Eisenstadt (OTS) - Am 8.1102016 wurde das neuerrichtete und erst kürzlich in Betrieb genommene Gebäude von BGKK in Eisenstadt mit dem Gütesiegel von ÖZIV Burgenland, dem Verband für Menschen mit Behinderungen, ausgezeichnet.

In einer feierlichen Zeremonie während der Generalversammlung im Beisein der Funktionäre der burgenländischen Krankenkasse wurde das Gütesiegel durch Hans-Jürgen Groß, MBA, den ÖZIV Burgenland Präsidenten, an den Vorstand übergeben. Das ÖZIV Burgenland Gütesiegel für BGKK in Eisenstadt wurde in drei Bereichen – Mobilität-, Seh- und Hörbehinderung verliehen.

Mit dem Gütesiegel wurde ein Signal gesetzt, dass die soziale Verantwortung für Menschen mit Behinderungen auszeichnet. Das ÖZIV Burgenland Gütesiegel wurde unter anderem an das Landhaus Alt, das Justizzentrum in Eisenstadt, sowie an die HBLA in Oberwart verliehen. Viele andere Projekte folgen demnächst – dort sind die barrierefreien Adaptierungen gerade im Gange. Der barrierefreie Bau der BGKK Hauptstelle in Eisenstadt ermöglicht Menschen mit Behinderungen den uneingeschränkten Zugang zu Therapie- und Ambulanzräumlichkeiten.

„Im Zuge vieler Besprechungen mit Architekten und dem Bauträger wurden die Maßnahmen für die Schaffung der Barrierefreiheit umgesetzt und damit ist die Hauptstelle von BGKK in Eisenstadt ein Vorzeigeprojekt in ganz Österreich in Punkto Barrierefreiheit geworden. Die Verantwortlichen in der BGKK haben mit größter Sorgfalt die Verantwortung übernommen, dass Menschen mit Behinderungen an allen Bereichen dieses großartigen Hauses teilhaben können“, sagt ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß.

Ergattert der ÖZIV Burgenland nun auch einen Platz in der Hitparade?

Eisenstadt (OTS) - Eigener Song von Michael Hoffmann

Der blinde Sänger, Michael Hoffmann, selbst Mitglied beim ÖZIV Burgenland, konnte die Kampagne „Zurück ins Leben“ auf ganz besondere Art und Weise unterstützen. Er hat einen eigenen Song getextet, komponiert und aufgenommen und damit für die musikalische Untermalung gesorgt. Michael Hoffmann setzt mit dem Song ein Zeichen: Die Gesamteinnahmen werden Projekten für behinderte Menschen auf ihrem Weg „Zurück ins Leben“ zur Verfügung gestellt.

Das Lied erzählt die Geschichte vom Schicksalsschlag, über Menschen, die für einen da sind, bis zu neuen Möglichkeiten und Perspektiven. Ein Werk, das Seinesgleichen sucht und in Feldanalysen sowohl beim jungen als auch dem älteren Zielpublikum sehr gut angekommen ist. „Ein Lied, wo sich jeder finden kann“ bis hin zu „genauso war’s“ waren die Statements der Testhörer. „Zurück ins Leben“ ist ein Titel und eine Interpretation, bei welcher sich der Künstler selbst übertroffen hat und jeden seine persönliche Geschichte hören lässt.

Zum Verkaufspreis von € 5,99 zzgl. Versandkosten kann man die CD jetzt auch käuflich erwerben – Bestellungen werden ab sofort unter 02682 930 804 00 oder office@oeziv-burgenland.at angenommen.

ÖZIV Burgenland gründet 1. Elektro-Rollstuhl-Fußballmannschaft

Eisenstadt (OTS) - Der ÖZIV Burgenland ist seit kurzem Mitglied im Behindertensportverband und kann nun auch Sportpässe für begeisterte Behindertensportler ausstellen, die aktiv an Wettkämpfen teilnehmen möchten. Aus aktuellem Anlass der Fußball EM gründet der ÖZIV Burgenland die 1. Burgenländische E-Rolli-Fußballmannschaft. Heute am 09.07.2016 (12.00 - 15.00 Uhr und 17.00 - 19.00 Uhr) und am 10.07.2016 (10.00 - 14.00 Uhr) startet das aktive Training im E-Rolli Fußball Trainingslager im ASKÖ Ballsport Center, 1220 Wien, Bernoullistraße 7 - 9. Unsere Mannschaft wird dort professionell betreut und zukünftig im Landessportzentrum VIVA - VIVA Sport in Steinbrunn trainieren und Wettkämpfe bestreiten. Sport im elektrischen Rollstuhl ist möglich und die Möglichkeiten einer sportlichen Betätigung sind nicht vorbei. Wir möchten damit ein Zeichen setzen, dass eine schwere Behinderung nicht das Ende einer sportlichen Freizeitgestaltung bedeutet, so Präsident Hans-Jürgen Groß.

Kooperation VIVA Landessportzentrum und ÖZIV Burgenland

NEUE Sport- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen

 

Der ÖZIV Burgenland erweitert sein Angebot und beginnt ab September im VIVA Landessportzentrum mit Sport- und Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderungen. Im Fokus der ersten Angebote stehen vor allem Kinder im Rollstuhl und Elektrorollstuhlfahrer. Mit Bewegungstrainerinnen wird den Kindern mit Begleitung von Musik in Gruppen bis max. 10 Personen gezeigt, dass ein Leben mit Behinderungen auch Spaß und Freude bringen kann und es gilt die vielen Fähigkeiten und Talente zu fördern. Dabei stehen das Miteinander, sowie Kennenlernen von Kindern in ähnlichen Situationen im Mittelpunkt. Die zweite Hauptgruppe stellt unsere neu gegründete E-Rolli-Fußballmannschaft dar, welche ebenfalls ab September mit dem Training im Landessportzentrum beginnen wird. Während der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich absolvierte unser Team bereits das erste Trainingslager in Wien. Um einen qualitativen Aufbau dieser sehr jungen Sportart zu gewährleisten, werden Funktionäre im Herbst zu Trainern ausgebildet. “Es war seit jeher ein großes Ziel, behinderten Menschen im Burgenland nicht nur rechtlich unter die Arme zu greifen, sondern auch etwas für Spaß, Sport und Selbstwahrnehmung anzubieten. Es ist wichtig sich mit einer Behinderung nicht vor sich selbst zu verstecken, sondern zu sehen, welche tollen Möglichkeiten vorhanden sind. Mit der Kooperation zwischen VIVA und ÖZIV wird ein neues Kapitel im Sport und Freizeitbereich für Menschen mit Behinderungen im Burgenland aufgeschlagen.“, so Präsident Hans-Jürgen Groß.

Interessierte Personen können sich beim ÖZIV Burgenland unter 02682 930 80 400 melden, wo die Anmeldung und Bekanntgabe der Termine erfolgen.

Kostenpflichtiger Schulbesuch für Kinder - die Einigung

Familieneinkommen bleibt unbelastet

Die seit Tagen brodelnde Diskussion um „Schulgeld für behinderte Kinder im Burgenland“ konnte vorweihnachtlich zu einem - vor allem für die behinderten Kinder und ihre Familien - sehr positiven Ergebnis gebracht werden.

Als Resultat eines sehr konstruktiven, von gegenseitigem Respekt getragenen Gesprächs mit Soziallandesrat Norbert Darabos, wurde die Rücknahme der neuesten Rechtslage erreicht. Als wesentlichsten Punkt wird es keine Zugriffe auf das Familieneinkommen der Betroffenen geben, womit zunächst die bisher geltende Regelung wieder in Kraft tritt. Auch in diesem Zusammenhang wurde eine Evaluierung insofern versprochen, als die Zuzahlung von wie bisher 10 bzw. 20 % des Pflegegeldes überdacht und neu überarbeitet wird.

Dieser Lösung ist gebührend Dank zu zollen. Insbesondere wird es ein Aufatmen in den Familien mit behinderten Kindern geben, die der schulischen Ausbildung ihrer Kinder mit Zuversicht entgegensehen können.

Bereits Anfang des nächsten Jahres wird es sachliche Gespräche mit dem zuständigen Ressort der burgenländischen Landesregierung geben – ÖZIV-Burgenland wird dazu eingeladen und in die Diskussionen eingebunden sein.

„Kultur für alle“ - Über 250 Personen in 2 Tagen

Erstmals kam der ÖZIV-Rollstuhltransporter hier zum Einsatz

Montag und Dienstag standen wieder ganz im Zeichen der „Kultur für alle“-Offensive des ÖZIV Burgenland. Dieses Jahr standen „Otello darf nicht platzen“ (Schlossspiele Kobersdorf) und „Viktoria und ihr Husar“ (Seefestspiele Mörbisch) auf dem Programm.

„Kultur für alle“ bedeutet zwei Tage lang VIP zu sein. Die ÖZIV Burgenland-Mitglieder fühlen sich wie Stars, wenn sie ihre Bänder bekommen, in ihren eigenen VIP-Bereich können und dort bei Speis und Trank vor der Aufführung mit Freunden, den Mitarbeitern, Vorstandsmitgliedern und dem Präsidenten des ÖZIV Burgenland plaudern können. Es ist die entspannte Atmosphäre, die auch von schweren Schicksalsschlägen ablenkt und die Mitglieder für einige Stunden in eine andere Welt holt.

Wenn dann noch die Prominenz auf einen Besuch vorbeikommt und wie z.B. Wolfgang Böck in Kobersdorf sowie Dagmar Schellenberger in Mörbisch die Hände schütteln und für Fotos zur Verfügung stehen, ist das ein besonderes Erlebnis. Kein Wunder, dass an die 250 Personen in Kobersdorf und Mörbisch dabei waren und sich das traditionelle „Kultur für alle“-Programm nicht entgehen ließen.

Noch nie war der Andrang so groß wie dieses Jahr. Wohl auch, weil der ÖZIV Burgenland abermals sein Angebot erweitern konnte. Seit wenigen Wochen steht der ÖZIV-Rollstuhltransporter zur Verfügung, der - gerade für derartige Veranstaltungen - unheimlich wichtig ist.

„Viele unserer Mitglieder wissen nicht, wie sie zu den Veranstaltungen kommen können. Mit unserem Transporter können wir unsere Leute abholen und nach der Veranstaltung wieder heimbringen. Wir freuen uns, hier ein für alle unsere Mitglieder leistbares und nutzbares Angebot geschaffen zu haben!“, so Präsident Hans-Jürgen Groß.

Wir danken unseren Sponsoren und Partnern dieser Veranstaltungen: Burgenland Tourismus, Designtechnik, Energie Burgenland, Frühwald, Gemeinde Mörbisch, Golser Bier, HJG Consulting e.U., Invacare, Land Burgenland, Red Bull, Sektkellerei Szigeti, Soziales Burgenland, Spar-Markt Mörbisch, Starzinger Getränkegruppe (Juvina & Schartner Bombe), Waldquelle Kobersdorf, Weingut Sommer, Wiener Städtische und Hotel Weißseespitze.

Ein besonderes Dankeschön gilt den Schlossspielen Kobersdorf und den Seefestspielen Mörbisch.

Fotos für die Presse
Spendenkampagne des ÖZIV Burgenland - „Ihre Spende wirkt“

Eisenstadt (OTS) - Im Zuge der Vorstellung der neuen Kampagne „Zurück ins Leben“ erweitert der ÖZIV Burgenland einmal mehr sein Angebot. Neben der gewohnten Beratung und Unterstützung für unsere Mitglieder, wird nun auch ein Hauptaugenmerk auf die Aktivitäten in der Freizeit und den Spaß im und am Leben gelegt. Mit der Gründung der Sektionen „Sport“ und „Kinder und Jugendliche“, dem Fahrtendienst und den Umfragen, wo wir die Interessen unserer Mitglieder eingeholt haben, sind die Grundsteine für eine optimale Schaffung neuer Angebote gelegt. Weiterhin anbieten, wollen wir unsere Magic Moments für Kinder mit Behinderungen.

Mit Unterstützung der österreichischen Post AG haben konnten wir unsere Spendenflyer an 30.000 Haushalte versenden und hoffen hier auf viele Unterstützungen. Für Firmen bieten wir Inseratsplätze in unserem Magazin Gleichsicht an und natürlich auch Werbeflächen auf unserem Transporter, der im gesamten Burgenland unterwegs ist.

Da sich der ÖZIV Burgenland ausschließlich durch Förderungen, Mitgliedsbeiträgen und Unterstützungen finanziert, kommen wir nicht umhin, Sie um Ihre Unterstützung in Form von Spenden zu bitten. Auch kleine Beträge zeigen große Wirkung.

Wir bedanken uns für Ihre Spende auf das Konto: AT95 3300 0001 0091 6635

ÖZIV Burgenland Kampagne „Zurück ins Leben“ - Eigener Song von Michael Hoffmann

Eisenstadt (OTS) - „Zurück ins Leben“ – so heißt die neue Kampagne des ÖZIV Burgenland. Zusammen mit dem blinden Sänger, Michael Hoffmann, und seinem Vize-Präsidenten, Dr. Erwin Würrer, hat der Präsident des ÖZIV Burgenland, Herr Hans-Jürgen Groß, die neue Kampagne vorgestellt.

Der ÖZIV Burgenland kann mit seinem neuen Fahrtendienst für Mitglieder, seinen Sportangeboten und einer eigens für Kinder gegründeten Spiel und Spaß Gruppe auf ein großartiges Angebot verweisen. Erstmals wird eine Kampagne auch musikalisch begleitet – ein eigener Song von Michael Hoffmann untermalt die neuen, erweiterten Angebote und sorgte für tosenden Applaus.

Besucher hatten am Montag dem 20.6.2016 die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Bei einem Gläschen Sekt in den Räumlichkeiten des ÖZIV Burgenland konnten Hilfsmittel ausprobiert werden und Fragen zum internen Ablauf gestellt werden. Im Rollstuhlparcours konnten die Fähigkeiten im Gebrauch mit einem Rollstuhl getestet und ausprobiert werden. Auch der Rollstuhltransporter war vor Ort und wurde von unseren Gästen besichtigt.

Die Kampagne „Zurück ins Leben“ spiegelt einmal mehr die Richtung, in die der ÖZIV Burgenland gehen will. Hilfestellung und Beratung sind ein wichtiger Teil der Arbeit, jedoch wollen wir uns nun auch vermehrt auf die Freizeit Aktivitäten und den Spaß konzentrieren.

Ein herzliches Dankeschön den Unterstützern des ÖZIV Burgenland: Wr. Städtische Versicherungs AG, Raiffeisenbankengruppe Burgenland, Invacare Austria GmbH, Frühwald & Söhne GmbH & Co KG, Energie Burgenland, Burgenland Tourismus GmbH, Sporthotel Weisseespitze, Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, Rechtsanwaltskanzlei Dax & Partner

Nationalratspräsident Hofer ist kein Krüppel!

Eisenstadt (OTS) - Paul Pöchhacker ist SP-Mitarbeiter und Teil des Wahlkampfteams des Bundespräsidentschaftskandidaten Rudolf Hundstorfer. Dass Pöchhacker auf Twitter das "Krüppellied" teilt ("Wenn ich mal trüber Laune bin, dann geh' ich zu den Blinden und lache mir den Buckel krumm, wenn sie die Tür nicht finden [...] Krüppel ha'm so was Rührendes. Krüppel ha'm was Verführendes. [...]") und dieses dem 3. Nationalratspräsidenten Ing. Norbert Hofer widmet, ist geschmacklos. Hofer, der seit 2003 durch einen schweren Unfall ein Politiker mit Behinderung ist und mit Fleiß und Einsatz vom Rollstuhl auf eine Gehhilfe mobilisiert werden konnte, ist ehemaliger stellvertretender Präsident des ÖZIV Burgenland und ein Beweis, dass selbst hochrangige Persönlichkeiten in unserem Land vor öffentlicher Diskriminierung aufgrund ihrer Behinderung nicht gefeit sind.

Dass in Zeiten von Behindertengleichstellungsgesetzen, neuen Verordnungen zum Thema Barrierefreiheit und der tagtäglichen Sensibilisierungsarbeit noch immer öffentliche Personen auf Kosten "der Krüppel" Späße betreiben, ist unentschuldbar.

Vorstandswechsel im ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Mit neuen Gesichtern und neuem Vorstand startet der ÖZIV Burgenland in das neue Jahr. KommR. Dr. Alfred Kollar, Vorstandsobmann der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, übernimmt mit 2016 die Vizepräsidentschaft des ÖZIV Burgenland. Bisher als Schriftführer tätig, folgt er damit Mag. Bruno Wögerer nach, der sich aus dem Verein zurückzieht. Neuer Schriftführer wird der Rechtsanwalt Mag. Johannes Wutzlhofer. Mag. Christian Dax wird als Experte für Jugend und Recht im Verein tätig sein. „Ich freue mich mit diesem großartigen Team zusammenarbeiten zu dürfen, um noch mehr für Menschen mit Behinderungen im Burgenland zu bewegen“, so ein strahlender Präsident, Hans-Jürgen Groß, MBA.

Internationaler Tag für Menschen mit Behinderungen - Was passiert im Burgenland?

Eisenstadt (OTS) - Das Burgenland befindet sich im Bereich der behinderten Menschen, insbesondere in der Umsetzung der Barrierefreiheit auf der Überholspur. Die großen und nachhaltigen Anstrengungen seitens der Landespolitik, allen voran Landeshauptmann Hans Niessl, kommen bei den Menschen an und tragen wesentlich dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen ein Stück weit mehr in die Mitte der Gesellschaft rücken. Neben den baulichen Maßnahmen, ist vor allem die Einrichtung des burgenländischen Monitoring Ausschusses, ein Instrumentarium zur Überwachung und Einhaltung der UN Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen, ein klares Bekenntnis der Politik für mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Burgenland. Im Sozial- und Tourismusbereich haben Landesrat Darabos sowie Landesrat Petschnig die Ärmel hochgekrempelt und frischen Wind in ihre Ressorts gebracht. Es ist noch viel zu tun und bei weitem keine Chancengleichheit hergestellt, doch sind wir auf einem neuen und vielversprechendem Weg.

ÖZIV Burgenland erhält Burgenländisches Landeswappen

Eisenstadt (OTS) - Landeshauptmann Hans Niessl überreichte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖZIV Burgenland Präsidenten Hans-Jürgen Groß am 04.11.2015 die Urkunde zur Führung des Landeswappens. Niessl lobte dabei die Zusammenarbeit mit dem ÖZIV Burgenland, und hob besonders die ausgezeichnete Gesprächsbasis mit Groß hervor. „Wir waren nicht immer einer Meinung, aber unterschiedliche Meinungsansätze gehören in einer konstruktiven Zusammenarbeit einfach dazu. Letztlich haben wir immer eine gute Lösung gefunden“, so Niessl. Der Übergabe ging eine intensive Prüfung des burgenländischen Verfassungsdienstes voraus. „Es ist eine große Ehre für mich, für den ÖZIV Burgenland nun offiziell das Führungsrecht des Landeswappens überreicht zu bekommen. Mit großem Stolz und viel Verantwortung werden wir unseren Weg für Menschen mit Behinderungen, gemeinsam mit der Burgenländischen Landesregierung fortführen“, so ein strahlender Hans-Jürgen Groß.

Promi Winzer Leo Hillinger unterstützt ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Der Umgang mit einer Behinderung stellt betroffene Personen vor große Herausforderungen. Plötzlich ändert sich alles…

Man kann nicht mehr laufen oder sehen, man verliert den sozialen Kontakt, es baut sich eine Mauer auf, die nicht überwindbar erscheint. Erwachsene können mit dieser Situation nicht immer umgehen.

Was aber muss erst in Kindern vorgehen, wenn plötzlich alles anders wird? Beim Turnunterricht nur mehr zuschauen, die Sportwoche wird in der Schule verbracht, bei Ausflügen gibt es kein passendes Fahrzeug. Man wird zum Problem…

Von dem, was wir unter einer glücklichen Kindheit verstehen, sind behinderte Kinder oft weit entfernt. Statt Spaß und Spiel stehen Krankenhaus, Therapien und Rehabilitationen im Vordergrund. Aus diesem Grund entstand das Projekt "Magic Moments", wo es darum geht, Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und das Lachen in den Gesichtern als Auftrag zu verstehen.

Zusammentreffen mit Stars, Special Events wie Schifahren, Selbstverteidigungskurse oder Fußball spielen im Rollstuhl, an Aufführungen und Konzerten als VIP teilzunehmen oder Familienaufenthalte in Kinderhotels- das ist "Magic Moments" -besondere Momente für besondere Kinder in besonderen Situationen -HILL Help.

Spendentelefon: 0901 800 811

ÖZIV Burgenland bekommt Bezirksleitungen und Spendenbeauftragte

Einteilung in 3 Bezirksleitungen Nord/Mitte/Süd durch Menschen mit Behinderungen aus der Region, soll den ÖZIV Burgenland noch näher zu den Menschen bringen.

Eisenstadt (OTS) - Die Besetzung der Bezirksleitungen mit Leiter und Stellvertreterinnen erfolgt in der Bezirksleitung Nord mit dem Familienvater Michael Streit, der seit einer schweren Muskelerkrankung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, ebenso wie sein Stellvertreter Christian Jauker aus Neusiedl am See, der nach einem schweren Autounfall mit einer Behinderung lebt. Der Bezirksleitung Mitte steht der umtriebige Rollstuhlfahrer und Hobbykoch Manfred Seifert vor. Stellvertreterin ist die Kunstmanagerin Ingeborg Pammer-Freyler und der rollstuhlfahrende Spezialist für Barrierefreiheit, Werner Fruhmann. Im Süden übernimmt der schwer gehbehinderte, renommierte Jurist Erwin Würrer die Leitung und wird vom doppelt beinamputierten, leidenschaftlichen Behindertensportler Heribert Petermann unterstützt. Neu ist ebenfalls die Spendenbeauftragte des ÖZIV Burgenland Maria Gendo, die sowohl als Angehörige, als auch Arztgattin über viel Erfahrung im Behindertenbereich verfügt. "Es ist für mich eine große Freude mit diesem tollen Team die Rechte von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben, neue Angebote zu schaffen und behinderte Kinder in den Vordergrund zu rücken", so Präsident Hans-Jürgen Groß abschließend.

ÖZIV Burgenland: Erhebung der Barrierefreiheit in den burgenländischen Gemeinden

Eisenstadt (OTS) - Mit 2006 hat das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz eine Frist zur Adaptierung der barrierefreien Zugänge in öffentlichen Gebäuden gelegt, welche mit 1. Jänner 2016 abläuft.

Behinderung darf also kein Handicap sein; dennoch gibt es zahlreiche Gemeinden im Burgenland, die noch - wenn man an das Jahr 2016 denkt -einiges an Arbeit vor sich haben. "Wir können hier den Gemeinden gar keinen Vorwurf machen. Viele wissen leider gar nicht, welche Maßnahmen gesetzt werden können. Wir bieten hier eine Hilfestellung an", so Präsident Hans-Jürgen Groß. Denn es sind viele Aspekte zu berücksichtigen, damit die Gemeinde und die darin lebenden Bürger alle gleichgestellt und ohne Barrieren ihren täglichen Routineabläufen folgen können. Barrierefreiheit trifft uns alle und eine barrierefreie Gemeinde hat nicht nur Vorteile für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Personen. Eine Gemeinde ohne Barrieren erleichtert auch den Alltag für ältere Menschen sowie Mütter mit ihren Kinderwägen.

Der ÖZIV Burgenland versendet einen "Erhebungsbogen" an alle burgenländischen Gemeinden. In jenem soll etwa angeführt werden, ob ein "schwellenloser Zugang ins Gemeindeamt", ob es "schwellenlose Einkaufsmöglichkeiten" oder auch "abgesenkte Gehsteige" sowie "Behindertenparkplätze" gibt. Aus den Daten wird ein erster Überblick erstellt.

Man kann jetzt schon erkennen, dass viele Gemeinde an der Umsetzung der Barrierefreiheit interessiert sind und die Verantwortung für das Wohl und die Lebensqualität aller Gemeindebürger sehr ernst genommen wird", so Groß abschließend.

"Wiener Städtische Versicherung" wird Kooperationspartner des ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Die Kooperation mit der "Wiener Städtischen Versicherung" und dem ÖZIV Burgenland soll den Nutzen mit sich bringen, dass Projekte für Menschen mit Behinderungen, schwerstbehinderte Kinder und der Behindertensport unterstützt werden. Ebenso wird eine gemeinsame Produktentwicklung angestrebt. "Ich danke dem Landesdirektor und Bürgermeister der Freistadt Rust Mag. Gerold Stagl für seine Zusage einer Zusammenarbeit. Schon der Fall der Liftanlage des Seerestaurants Katamaran in Rust hat uns näher zusammengebracht", so Präsident Hans-Jürgen Groß.

Generalprobe Mörbisch: Größtes ÖZIV-Burgenland Treffen vor der Seebühne in Mörbisch

Eisenstadt (OTS) - Das größte Zusammentreffen des ÖZIV Burgenland findet nicht in einem Seminarsaal statt, sondern in der wunderschönen Festspielgemeinde Mörbisch. Jahr für Jahr trifft man sich hier bei der Generalprobe der Seefestspiele Mörbisch, um in einem eigenen ÖZIV-VIP- Bereich miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. "Wir bekommen hier viel positives Feedback von unseren Mitgliedern, sowohl was das Treffen anbelangt, als auch zu den Vorstellungen auf der Seebühne. Die Menschen schwärmen das ganze Jahr von der Aufführung", meint Hans-Jürgen Groß, Präsident des ÖZIV Burgenland.

Jahr für Jahr lädt der ÖZIV Burgenland seine Mitglieder zu Kulturveranstaltungen in ganz Burgenland ein. "Wir sind nicht nur dazu da, unsere Mitglieder juristisch zu unterstützen, sondern wir sind ein Verein, bei dem auch die Freude und der Spaß nicht zu kurz kommen sollen", so Präsident Groß. "Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir unseren Mitgliedern, in Kooperation mit den Seefestspielen, einen exklusiven Bereich direkt am Wasser anbieten können. In diesem Jahr konnten bereits 160 Menschen mit Behinderungen wunderbare Momente aus Mörbisch mitnehmen."

Für die ÖZIV Burgenland Mitglieder war die "Nacht in Venedig" auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis. "Wir sind bereits das dritte Jahr zu Gast und genießen Mörbisch jedes Jahr aufs Neue", meint Theresia Denk. Was sie heuer begeistert hat, war das Bühnenbild: "Das Boot ist ja gigantisch. Die haben sich wirklich was einfallen lassen." Auch Anna Zeidler, die heuer das erste Mal mit dabei war, zeigte sich beeindruckt: "Ich kenne die Geschichte der Operette vor allem aus dem Fernsehen. Aber live und unter freiem Himmel ergibt das ein außergewöhnliches Flair." Ein "großes Plus" von Ingeborg Sorger gibt es auch für den ÖZIV Burgenland. "Ich finde das toll, dass der ÖZIV Burgenland uns die Möglichkeit gibt, auf der Seebühne in der ersten Reihe zu sitzen. Bei den meisten Veranstaltungen gibt es für Rollstuhlfahrer entweder gar keine Plätze oder nur irgendwo ganz hinten."

Ermöglicht wurde das ÖZIV-Event durch die Unterstützung von Partner aus der Wirtschaft. Allen voran die Seefestspiele Mörbisch, Paul Bständig GesmbH, Heindl GmbH, Red Bull, Szigeti Sekt, Waldquelle und der Weinbauverein Mörbisch. Weiters gilt ein besonderer Dank der Gemeinde Mörbisch, welche dafür sorgt, dass es am Gelände eine vorbildliche Anzahl an Behinderten-Parkplätzen gibt.

Generalprobe in Kobersdorf

Eisenstadt (OTS) - Trotz eines kurzes Regengusses war die Generalprobe des Stücks "Der Preis des Monsieur Martin" in Kobersdorf ein voller Erfolg. Die Komödie erfreute dabei auch die über 50 Mitglieder des Österreichischen Zivilinvalidenverband (ÖZIV) Burgenland, welche von der ersten Reihe aus das Treiben auf der Bühne verfolgen konnten.

Da die Schlossspiele Kobersdorf seit einigen Jahren barrierefrei gestaltet und damit auch Rollstuhlfahrer geeignet sind, zählen die Mitglieder des ÖZIV Burgenland inzwischen zu treuen Stammgästen. "Wir kommen jedes Jahr gerne", meint Roswitha Simon. "Hier wird mit voller Leidenschaft und Inbrunst Theater gespielt - und Wolfgang Böck ist ohnedies ein Wahnsinn, egal welche Rolle er spielt." Das findet auch Johann Schmidl: "Böck fühlt sich einfach in jeder Rolle daheim, er ist ein wahrer Vollblutschauspieler." Und auch die Organisation lobt Schmidl. "Es klappt alles tadellos, wir freuen uns sehr bei der Generalprobe dabei sein zu können. Es ist auch schön im VIP-Zelt des ÖZIV andere Mitglieder zu treffen und sich auszutauschen."

Ermöglicht wurden der gemeinsame Abend sowie das VIP-Zelt sowohl durch die Unterstützung der Schlossspiele Kobersdorf sowie der Firmen "Waldquelle", Wr. Städtische und Szigeti Sekt. "Für uns sind die Mitglieder die VIPs", meint auch ein zufriedener Präsident Hans-Jürgen Groß. Nächste Woche folgt dann die Generalprobe der Seefestspiele Mörbisch, wo der ÖZIV Burgenland selbstverständlich ebenfalls wieder mit seinen Mitgliedern vertreten sein wird.

Kooperation Leo Hillinger und ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Promiwinzer Leo Hillinger und ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß werden sich in Zukunft gemeinsam für Kinder mit Behinderungen stark machen. Dazu wird das Weingut Hillinger eine Weinkreation "HILL Help" anbieten. Ein Euro pro Flasche geht an das Kinderprojekt des ÖZIV Burgenland.

Im Mittelpunkt steht dabei die Freude, der Spaß und das Lachen der Kinder. Dazu werden "Magic Moments" organisiert, wie z.B. der Besuch der Spanischen Hofreitschule und ein persönliches Kennenlernen mit den Lipizzanern, die Vorführung der Kinderoper "Die Schneekönigin" im Schloss Esterhazy oder ein Meet and Greet mit der österreichischen Fußballnationalmannschaft. Viele weitere coole "Magic Moments" stehen noch auf dem Programm.

Um auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass die Kinder das Lachen nicht verlieren, werden wir auch ihre Interessen vertreten, indem wir sie durch den Behördendschungel begleiten, für die notwendigen Rahmenbedingungen in der Schule sorgen und auf den Weg in eine selbstbestimmte und glückliche Zukunft unterstützen.

Um diese Kooperation zu besiegeln wird Präsident Groß am 28. Juni 2015 am Rad-Event "HILL Bike & Wine" teilnehmen und gemeinsam mit Leo Hillinger die 80 bzw. 120km Strecke in Angriff nehmen.

Formel 1 Ticket in Spielberg kostet knapp € 500,- für Rollstuhlfahrer

Eisenstadt (OTS) - Wenn bei einem der größten Events des Jahres, dem GP in Spielberg für Rollstuhlfahrer ausschließlich Karten in der teuersten Kategorie zur Verfügung stehen, lässt dies den Gedanken aufkommen: behindert ist, wer behindert wird! 50% Ermäßigung auf diesen Kartenpreis sind noch immer eine gewaltige Hürde. Auch Gedankenlosigkeit behindert - in diesem Fall wohl außerordentlich Es ist kaum vorstellbar, dass die angebotenen Plätze mit Absicht nur in dieser Preiskategorie zur Verfügung stehen und ein Anbieten an anderen, günstigeren Positionen nicht möglich wäre. Die Weitläufigkeit des Zuschauerbereiches lässt daran jedenfalls Zweifel aufkommen.

Wenn also die für Rollstuhlfahrer plus notwendiger Begleitperson ausschließlich zur Verfügung stehenden Plätze knapp Euro 500,- (Euro 990,- ohne Ermäßigung) kosten, steht dies in krassem Widerspruch zu Kartenpreisen in der ebenfalls angebotenen Größenordnung von Euro 85,-.

Jeder Besucher dieser Veranstaltung hat selbstverständlich das Wahlrecht sich teurere oder billigere Eintrittskarten zu leisten, je nachdem, wie tief er eben in die Tasche greifen kann und möchte. Selbstverständlich bieten die unterschiedlichen Preiskategorien auch unterschiedliche Leistungen - die Entscheidung darüber trifft aber ausschließlich der Besucher.

Rollstuhlfahrern ist dieses selbstverständliche Wahlrecht vorenthalten, sie können entweder die teuren Angebote nutzen oder den GP im Fernsehen verfolgen. Dass dies behinderten Menschen gegenüber Nichtbehinderten diskriminiert, liegt auf der Hand. Die gleichwertige Teilnahme am Leben, die selbstverantwortete Wahl der Kartenkategorie ist Rollstuhlfahrern entzogen. Mag sein, dass Gedankenlosigkeit die Grundlage dieser Kartenpreispolitik ist, aber auch Gedankenlosigkeit kann behindern und diskriminieren. Diese Umstände gehören dringend überdacht, überarbeitet und im Sinne der Gleichbehandlung behinderter und nichtbehinderter Menschen geändert.
Nein danke! Nicht gleicher, eben nur gleich, wie alle anderen Menschen auch!

ÖZIV Burgenland und Dax & Partner Rechtsanwälte GmbH schließen Kooperationsvertrag

Eisenstadt (OTS) - Die Kanzlei Dax & Partner Rechtsanwälte GmbH und der ÖZIV Burgenland, Verband für Menschen mit Behinderungen werden in Zukunft gemeinsam Menschen mit Behinderungen zu Ihrem Recht verhelfen. Die Kooperation umfasst die rechtliche Unterstützung, telefonischen Support sowie die gerichtliche Vertretung.

Die Kooperation wurde ins Leben gerufen, um Menschen mit Behinderungen neue Wege zu eröffnen, alle rechtlichen Möglichkeiten, ohne finanzielle Mehrbelastung, ausschöpfen zu können.

"Die Furcht vor einer unüberwindlichen finanziellen Belastung soll für Menschen mit Behinderung kein Hindernis sein, um zu ihrem Recht zu kommen. Hier können wir als Rechtsanwälte einen Beitrag leisten, sagt Johannes Wutzlhofer."

Hiermit ist die Vertretung in 2. Instanz z.B bei Pflegegeld Urteilen ebenso gemeint, wie die rechtliche Vertretung in Bezug auf das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (z.B. Barrierefreiheit) oder die Einbringung von Berufungen bei Höchstgerichten, wenn es sich um "entscheidende Rechtsfragen" handelt. Um die Qualität der täglichen Arbeit der Mitarbeiterinnen des ÖZIV Burgenland weiter auszubauen, wird ein "heißer Draht" eingerichtet, wo rechtliche Unklarheiten zwischen den Mitarbeiterinnen des ÖZIV Burgenland und den Anwälten von Dax & Partner abgeklärt werden können.

"Die Kooperation mit dem ÖZIV Burgenland stellt sicher, dass die von uns zur Verfügung gestellten Ressourcen dort zur Anwendung kommen, wo sie gebraucht werden, meint Werner Dax.

"Die Kooperation mit Dax & Partner stellt einen Meilenstein in der Mitgliedervertretung des ÖZIV Burgenland dar. Es ist an der Zeit Menschen mit Behinderungen Ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft zu schaffen, und Ihre Ansprüche nicht als Gnadenakt sondern als Rechtsanspruch anzusehen. Ich bedanke mich insbesondere bei Johannes Wutzlhofer und Werner Dax für die Bereitschaft diesen Weg gemeinsam mit dem ÖZIV Burgenland zu beschreiten, sagt Präsident Hans-Jürgen Groß.

Bekenntnis zur Barrierefreiheit von LH Pröll oder Aberkennung des Komturkreuzes

Eisenstadt (OTS) - Vor kurzem kam es im Rahmen einer sehr berührenden Feierstunde zur Überreichung des Komturkreuzes mit Stern für Verdienste um das Land Burgenland an den Landeshauptmann von Niederösterreich, Herrn Dr. Erwin Pröll, die höchste Auszeichnung des Landes Burgenland.

Im Rahmen der Pressestunde vom 01.03.2015 kam es zu einer unglaublichen und völlig unverständlichen verbalen Entgleisung des Herrn Dr. Pröll. Die Vorschriften über Barrierefreiheit wurden als abzustellender, grober Unfug bezeichnet. Neben der damit gesetzten Diskriminierung behinderter Menschen, wurde auch ein eindeutiges Signal in Richtung Umgehung der einschlägigen Normen gesetzt. Die Tragweite der Verunsicherung aller betroffenen Menschen, weit über Niederösterreich hinaus, scheint Herrn Dr. Pröll nicht bewusst zu sein.

Ohne die Verdienste des Landeshauptmannes von Niederösterreich schmälern zu wollen, ist es kaum vorstellbar, dass die burgenländische Landesregierung im Wissen dieser Fakten an die Verleihung dieses hohen Ordens gedacht hätte. Das Medieninteresse dazu ist mittlerweile sehr groß, ein Verfahren gegen Herrn Dr. Pröll beim Sozialministeriumsservice wurde bereits eingeleitet. ÖZIV Burgenland regt daher an, Herrn Dr. Erwin Pröll die Möglichkeit einer eindeutigen Klarstellung und Rücknahme der Äußerungen, zur Barrierefreiheit als Unfug, zu geben, und dafür einen entsprechenden publikumswirksamen, massenmedialen Rahmen zu wählen. Selbstverständlich ist ihm dafür eine angemessene Frist einzuräumen. Nach untätigem Verstreichen dieser Frist wäre aus Sicht des ÖZIV Burgenland im Sinne der Burgenländerinnen und Burgenländer, welche dringend auf Barrierefreiheit angewiesen sind bzw. einen wesentlichen Qualitätsgewinn dadurch erfahren dürfen, die Ehrenzeichenverleihung zu widerrufen und damit ein klares Zeichen der burgenländischen Politik gegen Diskriminierung und für Menschenrechte zu setzten.

ÖZIV Bgld: Präsident Groß beantragt Diskriminierungsverfahren gegen LH Dr. Erwin Pröll

Eisenstadt (OTS) - Auf Basis des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes, stellte ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß, am heutigen Tage einen Antrag zur Einleitung eines Schlichtungsverfahren wegen Diskriminierung beim zuständigen Sozialministeriumsservice. Der Antragsgegner lautet Dr. Erwin Pröll.

Hintergrund sind die Äußerungen des Landeshauptmannes von Niederösterreich in der Sendung "Pressestunde" am 01.03.2015 in ORF2. Der ÖZIV Burgenland hat weiteres einen offenen Brief an Dr. Erwin Pröll verfasst, der die Position des Verbandes wiedergibt.

Wir betrachten diese Äußerungen mit größter Sorge und sehen es als unsere Pflicht, den vielen Menschen mit Behinderungen, den Familien sowie behinderten Kindern und auch älteren Personen, die Angst und Unsicherheit darüber, dass ab sofort Barrierefreiheit als Unfug zu betrachten ist, wieder zu nehmen. Wir erwarten uns von Dr. Pröll, dass er die Zuversicht darüber zurückgibt, dass mit Nachdruck weiter an der Gleichstellung und Verbesserung der Rechte behinderter Menschen und deren Angehörigen in diesem Lande gearbeitet wird.

Schamesröte statt Zornesröte wäre angebracht, so Präsident Hans-Jürgen Groß

Gefahr für ältere und behinderte Menschen in Eisenstadt

Eisenstadt (OTS) - Die kürzlich neuerrichtete, "barrierefreie Querung" auf der Ödenburger Straße bei der Kreuzung mit der Bahnstraße, stellt eine große Gefahr, vor allem für Menschen mit Mobilitäts- und Sehbehinderungen dar und muss als "untauglich und gefährlich" eingestuft werden.

Die neuerrichtete mobile Verkehrsinsel stellt eine große Gefahr für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen dar. Die Gehsteigkanten sind nicht ausreichend abgesenkt und mussten nach einem Lokalaugenschein als "untauglich und gefährlich" eingestuft werden, argumentiert ÖZIV Burgenland Präsident Groß. Man kann nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch mit Mobilitätsbehinderungen über ausreichende Kraft in den Armen und Beinen oder elektrische Unterstützungshilfen verfügt, um derartige Barrieren überwinden zu können. Derart hohe Gehsteigkanten, auch wenn Sie schräg angebracht werden, sind auch von vielen älteren Menschen nicht sicher bewältigbar. Es ist wichtig zu verstehen, dass es Menschen gibt, die leider nicht mehr vollständig Ihre Arme und Beine verwenden können. Ein weiterer gravierender Punkt ist die fehlende Markierung der Verkehrsinsel. Für Menschen mit schweren Sehbehinderungen könnte die Insel eine gewaltige Gefahr bedeuten, da hier die Verkehrsinsel nicht als Hindernis wahrgenommen werden würde, da sie sich von der Straße nicht ausreichend unterscheidet. Ebenso wurde, obwohl der Gehsteig neu errichtet wurde, kein taktiles Bodenleitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen zur sicheren Querung installiert. Besonders auf dieser stark befahrenen Straße ist es von größter Wichtigkeit eine sichere und unfallfreie Überquerung für alle Menschen sicherzustellen.

35 Jahre ÖZIV Burgenland

Eisenstadt (OTS) - Bei der außerordentlichen Generalversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier wurde am Samstag, den 13.12.2014 beim Restaurant "Der Reisinger" in Neufeld/Leitha, ausgiebig gefeiert. Gründe gab es viele, denn es wurden einige Neuerungen vorgestellt. In erster Linie wurde die Namensänderung dem Puls der Zeit angepasst und der Begriff "Invalidenverband" wurde durch den neuen Vereinsnamen "ÖZIV-Burgenland, Verband für Menschen mit Behinderungen" ersetzt, bei welchem nun der Mensch im Vordergrund steht.

Unser neues Team wurde ebenso präsentiert, welches durch den Juristen Dr. Erwin Würrer, dem 16-jährigen Jakob Schriefl als Kinder- und Jugendvertreter und der zusätzlichen Büroangestellten mit Behinderung Tamara Tometich erweitert wurde.

Als ganz besonderer Höhepunkt wurde das ÖZIV Burgenland Magazin "GleichSicht" erstmalig präsentiert. Auf 44 Seiten wird das Wirken und Schaffen des Vereins vorgestellt, der mit der Erstausgabe zugleich sein 35-jähriges Bestehen feiern darf. "Wir wollen mehr Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige erreichen und hilfreiche Informationen und Neuerungen nahe bringen und, wie der Name schon sagt, um Gleichstellung und Zusammenführung der Sichtweisen kämpfen." so der Präsident Hans-Jürgen Groß.
In einer Rechtskolumne informiert unser Jurist Dr. Würrer über Gesetzesänderungen und Rechte, das große Thema "Barrierefreiheit" wurde ebenfalls aufgegriffen. Darüber hinaus bieten wir Platz für Diskussionen und Gedankenaustausch, sowie besonders für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

ÖZIV Burgenland zu Diskriminierungsvorwurf - Helene Fischer

Eisenstadt (OTS) - Der Diskriminierungsvorwurf von Ing. Heimo Eitel an den Schlagerstar Helene Fischer, wonach es zu einer diskriminierenden Handlung des Schlagerstars gegenüber Menschen mit Behinderungen gekommen sein soll, nimmt Ausmaße an, die einer baldigen Lösung zugeführt werden sollten. "Unabhängig davon wie sich die Situation tatsächlich zugetragen hat sollte man eine Konfliktbewältigung nicht aus den Augen verlieren", so der ÖZIV Burgenland Präsident.

Ing. Heimo Eitel wird in diversen Online Medien teils auf niedrigste Art und Weise als Alkoholiker oder Sozialschmarotzer beschimpft. Heute bekam ich einen Anruf, da Herr Ing. Eitel laut einem deutschen Medium keinen Mitgliedsbeitrag im Behindertenverband - also bei uns bezahlt haben soll. Hier wird ein feindliches Umfeld für unser Mitglied geschaffen was wir aufs schärfste kritisieren, so Präsident Groß. Andere Menschen mit Behinderungen werden interviewt und geben positive Statements zu Helene Fischer ab, hier werden Feindbilder geschaffen, die eines Stars nicht würdig und schon gar nicht notwendig sind.

Frau Helene Fischer ist eine berühmte und angesehene Schlagersängerin, ein Superstar die mit Ihren Liedern Lebensfreude und positive Energie weitergibt. Was auch immer vorgefallen ist, ein einfaches "das haben Sie falsch verstanden" oder "es tut mir leid" hätte meiner Meinung nach jegliche Eskalation vermieden und das Problem aus der Welt geschafft.

Das Schlichtungsgespräch welches unter der Leitung des Sozialministeriumservice in Eisenstadt stattfand, wurde von Frau Fischer nicht besucht, lediglich von deren Anwalt. Hier wäre es einfach darum gegangen ohne Paragraphen zu einer gemeinsamen Lösung und vor allem zu einem gemeinsamen Gespräch zusammenzufinden.
Der ÖZIV Burgenland bietet sich als Mediator in dieser Situation an, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Herr Ing. Heimo Eitel hat bereits zugesagt.

"Diese Aktion trägt mit online Kommentaren wie zum Beispiel aus dem online Kurier vom 09.09.2014: "Ich weiß aus der eigenen Familie, dass speziell ältere, behinderte Personen diese Situation ausnutzen um sich bei jeder Gelegenheit, wegen ihrer Behinderung, ins Rampenlicht zustellen", nicht gerade zum besseren Miteinander bei, sondern schafft in einer sich demographisch verändernden Welt eine Basis für ein Miteinander, wo wir uns zwar einerseits weltweit Eiswasser über den Kopf leeren, aber es andererseits nicht einmal schaffen ein Gespräch zustande zu bringen.

ÖZIV Burgenland stellt Top-Juristen vor

Eisenstadt (OTS) - Bei der Pressekonferenz am 29.08.2014 im Rahmen der INFORM in Oberwart stellte der Präsident des ÖZIV Burgenland Hans-Jürgen Groß, gemeinsam mit dem ÖZIV Burgenland Vize und Landtagsabgeordneten und Vizebürgermeister von Eisenstadt Günter Kovacs, den Topjuristen Dr. Erwin Würrer vor. Dr. Würrer kommt aus Wien, wohnt jedoch nun schon seit einigen Jahren im Burgenland, genauer gesagt in Schreibersdorf. Er ist sozusagen zu seinen Wurzeln heimgekehrt, da schon seine Familie im Burgenland gelebt hat und sozial engagiert war. Dr. Erwin Würrer der selbst von einer schweren Gehbehinderung betroffen ist, hat sein Jus-Studium absolviert, war danach in der Rechtsabteilung des ÖAMTC tätig und kam 1980 zur Pensionsversicherungsanstalt. Er wurde zu einem der renommiertesten Juristen Österreichs im Schadenersatzrecht. Fälle, wie der Absturz der Lauda Air in Bangkok oder der Fall der Skilegende Ulli Maier, zählten zu seinem Aufgabengebieten. Zu seiner Motivation sagt der Jurist:"Eigentlich reden wir von Selbstverständlichkeiten, nämlich Menschen mit Behinderungen keine Barrieren in den Weg zu stellen und sie nicht zu diskriminieren und trotzdem ist es notwendig die zahlreichen Regelungen auf diesem Gebiet um- und durchzusetzen, genau dafür bedarf es solche Einrichtungen wie den ÖZIV Burgenland." LAbg. Günter Kovacs lobte anschließend die großartige Zusammenarbeit von ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß und Landeshauptmann Hans Niessl und freut sich über den neuen Schwung im Team.

Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung Jurist Dr. Erwin Würrer

Eisenstadt (OTS) - Der ÖZIV Burgenland freut sich in diesem Jahr sein Team mit einem neuen Mitarbeiter verstärken zu können. Neu im Team der Top-Jurist und Schadenersatzrechtsexperte Dr. Erwin Würrer, der uns ehrenamtlich unterstützen wird und für ein erweitertest Beratungsangebot vor allem im südlichen Burgenland zur Verfügung steht, damit wir alle Burgenländerinnen und Burgenländer mit Behinderungen mit unserem Angebot erreichen können.

Wir möchten die Gelegenheit bei der Messe "Inform" in Oberwart am 29.08.2014 nutzen, um Dr. Würrer der Öffentlichkeit vorzustellen.

Pressekonferenz: Vorstellung Jurist Dr. Erwin Würrer

Teilnehmer:

Präsident Hans-Jürgen Groß
LAbg. Günter Kovacs
Dr. Erwin Würrer

Datum: 29.8.2014, um 10:00 Uhr

Ort:
Büro ÖZIV Burgenland, Messezentrum Oberwart (Inform)
Informstraße 1, 7400 Oberwart

Barrierefreies Eisenstadt: Projektumsetzung ohne Interessensvertretung?

Eisenstadt (OTS) - Der Behindertenombudsmann der Landeshauptstadt Eisenstadt und ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß, sieht in der Umsetzung des Projektes "Barrierefreies Eisenstadt" schon in der Anfangsphase die Inklusion von Menschen mit Behinderungen gefährdet. "Ich wurde im Vorfeld über dieses Projekt nicht in Kenntnis gesetzt, obwohl dies eindeutig in meinen Aufgabenbereich fällt", zeigt sich Groß enttäuscht.

Überrascht ist Groß auch über die von Bürgermeister Steiner erklärten Entscheidungsgründe für eine Wiener Beratungsfirma. Dabei wird auf Nachfrage, warum nicht Präsident Groß beauftragt wurde, die gewerberechtliche Berechtigung und die Erfahrung der Wiener Firma hervorgehoben. "Da ich nicht davon ausgehe, dass Bürgermeister Steiner meine Expertise in Frage stellt und auch unsere vorliegende Gewerbeberechtigung kennen sollte, kann ich diese Begründung nicht nachvollziehen. Besonders in einer Zeit, in der die Arbeitslosigkeit massiv ansteigt, wäre es notwendig Arbeitsplätze im eigenen Bundesland zu schaffen", zeigt sich Präsident Groß verwundert.
Als ÖZIV Burgenland Präsident hätte er sich über eine persönliche Einladung von Bürgermeister Thomas Steiner zur Mitwirkung gefreut. Respekt, Gleichstellung, Inklusion und Selbstbestimmung sollten die Schlagworte für die barrierefreien Umsetzungen sein. "Ich hoffe auf ein erfolgreiches Projekt, welches nicht nur Papier produziert, sondern ein neues Eisenstadt entstehen lässt, wo Freizeit-, Kultur-und Gastronomieangebote sowie entsprechende Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen im selben Umfang geschaffen werden. Aber der ÖZIV Burgenland Präsident bleibt optimistisch: "Ich ersuche alle Beteiligten dieses Projekt auf eine breite Basis der Zustimmung zu stellen, sodass wir das neu entstehende Eisenstadt uneingeschränkt, gemeinsam genießen können."

ÖZIV Burgenland: "Anatevka" Höhepunkt der Kulturoffensive in Mörbisch

Eisenstadt (OTS) - 150 Menschen mit Behinderungen wurde bei der Generalprobe der Seefestspiele Mörbisch die Möglichkeit geboten, einen besonderen Abend zu verbringen, bei dem nicht die Behinderung, sondern der Mensch im Mittelpunkt stand. Eine tolle Vorstellung mit einer grandiosen Dagmar Schellenberger. Der "Milchmann" Gerhard Ernst ging in seiner Rolle voll auf und brachte das Publikum zu Begeisterungsstürmen. "Das muss man einfach gesehen haben", so ein faszinierter Präsident Groß.

Landeshauptmann Hans Niessl, die Seefestspiele Mörbisch, die Sektkellerei Szigeti, der Verein Mörbischer Wein, die Gemeinde Mörbisch am See, der Spar Markt in Mörbisch, die Firma Orthotech, Saturn, RedBull, die Polizei (Erweiterung der Anzahl von Behindertenparkplätzen) sowie das Team des ÖZIV Burgenland haben mitgeholfen diesen tollen Abend zu ermöglichen.

LAbg. und ÖZIV - Vizepräsident Günter Kovacs gab uns ebenfalls die Ehre und überbrachte die besten Wünsche von unserem Landeshauptmann.

"Im Zuge der Kulturoffensive wurde in Kobersdorf, St. Margarethen und Mörbisch insgesamt 250 behinderten Menschen die Kultur des Burgenland nähergebracht, sowie das Signal gesendet, dass wir im Burgenland Barrieren abbauen, der Weg in die Mitte der Gesellschaft sowohl von Politik als auch Unternehmen gefördert wird und der Mensch im Mittelpunkt steht", so ein bewegter Präsident Hans-Jürgen Groß

Start der Festspielsaison für Menschen mit Behinderungen

Wien (OTS) - "Der Zerrissene" war gestern ein grandioser Auftakt der burgenländischen Festspielsaison für Menschen mit Behinderungen bei den Schlossspielen Kobersdorf. Ein großartiges Ensemble spielte ein Theaterstück der Extraklasse. Intendant und "Schlossermeister" Wolfgang Böck ging in seiner Rolle voll auf und brachte das Publikum zum Lachen. Ein Highlight war die persönliche Begrüßung sowie gemeinsame Fotos mit Wolfgang Böck und ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß.

Die nächsten Höhepunkte sind am 07.07.2014 "Aida" im Römersteinbruch in St. Margarethen und am 08.07.2014 "Anatevka" bei den Seefestspielen Mörbisch.

Das Burgenland ist ein Kulturland und hat einiges an Besonderheiten zu bieten. Oft haben Menschen in speziellen Lebensphasen nicht mehr die Möglichkeit am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Gründe hierfür sind oft Unfälle oder chronische Erkrankungen, welche dann zu enormen finanziellen Problemen führen und das Tor zur Gesellschaft schließen.

Der ÖZIV Burgenland steuert mit dem Projekt "Kultur für alle" dieser Entwicklung entgegen. Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder nach Unfällen, erhalten einen "besonderen Abend" ohne finanzielle Barrieren um diese oft schwierigen Zeiten nicht alleine durchstehen zu müssen.

"Jeder von uns kann unverschuldet in eine Ausnahmesituation geraten, es ist unsere gesellschaftliche Aufgabe, diesen Menschen ein Signal unserer Verbundenheit zu senden und Ihnen in diesen schwierigen Zeiten die helfende Hand zu reichen", sagt ÖZIV Burgenland Präsident Hans-Jürgen Groß.

Zusammenfassend war es ein großartiges Fest, mit außergewöhnlichen Menschen in einer einzigartigen Atmosphäre. Herzlichen Dank an die Schlossspiele Kobersdorf, allen voran Wolfgang Böck und besonders Direktor Mag. Gerold Stagl von der Wiener Städtischen für das ausgezeichnete Buffet und Peter Szigeti für die prickelnden Erlebnisse.

Bauskandal im Burgenland: Neubau Bundessozialamt Eisenstadt - keine Barrierefreiheit

Eisenstadt (OTS) - Der ÖZIV Burgenland erhebt derzeit die Gebäude mit den gröbsten Mängeln im Bezug auf Barrierefreiheit im Burgenland. In diesem Zuge wurde zu allererst die wesentlichste Adresse, nämlich das im Jahr 2013 neu bezogene Bundessozialamt Eisenstadt unter die Lupe genommen. Das schockierende Ergebnis - kein Blindenleitsystem im Außenbereich, lediglich ein angedeutetes im Innenbereich, keine Eingangsbeschriftung bzw. Türbeschriftungen für blinde Menschen. Ein besonderes Detail sind die beiden Behindertenparklätze - benutzt man den ersten Parkplatz, kann der Verbindungsweg zum Bundessozialamt nicht mehr genutzt werden, die barrierefreien Stellplätze sind nicht breit genug, somit kann bei frequentierter Nutzung ein Rollstuhlfahrer den Parkplatz nicht mehr verwenden. Die Liste ist derart lang, dass gar nicht alle Mängel erwähnt werden können. Es ist für mich unerklärlich wie einerseits die Baubehörde die Freigabe der Pläne, ein Ziviltechniker die Abnahme und Bestätigung der Barrierefreiheit mit der Benützungsfreigabe ausstellen konnte, sowie dem Nutzer selbst, nämlich dem Bundessozialamt nach fast 10 Monaten Nutzung die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen nicht aufgefallen ist, so ein erschütterter Präsident Hans-Jürgen Groß.

Ich fordere Sozialminister Hundsdorfer und Landeshauptmann Hans Niessl auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Behebung der Mängel zu veranlassen.

Folgende Gesetzte wurden nicht eingehalten:

Bundesverfassungsgesetz Art. 7, Abs. 1
UN - Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderung (CRPD -Ratifiziert 2008)
Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (gültig seit 01.01.2006) Burgenländisches Baugesetz - OIB RL 4 (gültig seit 01.07.2008)

Blindenleitsystem laut OIB RL 4 2007 und 2011:

Nach Maßgabe und der Größe und des Verwendungszweckes des Bauwerkes müssen Erschließungsflächen im Gebäude und in dem Gebäude zugeordneten Außenschließungsflächen mit taktilen, visuellen oder akustischen Leitsystemen ausgestattet werden, die wesentliche Informationen und Orientierungshilfen für Besucher und Kunden anbieten.

Groß fordert mehr Behindertenparkplätze - Inklusion gefährdet

Eisenstadt (OTS) - Aufgrund der neuen Anspruchsvoraussetzungen für die Benützung von Behindertenparkplätzen seit 01.01.2014, wird sich die Anzahl der berechtigten Nutzer massiv erhöhen. Die derzeitige Situation ist schon untragbar, eine Erweiterung der Nutzungsberechtigten erfordert auch eine Erweiterung des Angebotes. Beispielweise gibt es im 1. Bezirk in Wien bei 16248 Einwohnern nur magere 97 öffentliche Behindertenparkplätze (Daten wien.gv.at). In Eisenstadt ist die Lage noch gravierender, für 14.000 Einwohner gibt es gerade mal 20 öffentliche Behindertenstellplätze. (Daten eisenstadt.gv.at).

4,3 % der Bevölkerung leidet unter schwerwiegenden Problemen der Mobilität bzw. der Beweglichkeit(Daten Statistik Austria), jedoch ist der Anteil in Wien 1 der Behindertenparkplätze gemessen an der Bevölkerung 0,6% und in Eisenstadt unfassbare 0,14%. Weder Touristen, Pendler oder Schüler wurden hierbei berücksichtigt. Das ist eine unhaltbare Einschränkung für die betroffenen Menschen und es ist für sie nicht mehr möglich am öffentlichen Leben teilzunehmen.


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