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30 Jahre ÖZIV Burgenland

2016

Das erste Cafe Mobil wird mit einer Pressekonferenz in der Pralinenmanufaktur Spiegel in Bad Tatzmannsdorf eröffnet. Jeweils am ersten Mittwoch im Monat, im Anschluss an den Beratungstermin in Oberwart, ist hier ab 15 Uhr Treffpunkt für ÖZIV-Mitglieder, Freunde und alle, die es noch werden wollen.

2015

2015 war das Jahr der Veränderungen beim ÖZIV Burgenland. Den Beginn konnte man schon Ende 2014 erkennen, 2015 war das Jahr der Umsetzungen.

Schon der neue Name - Verband für Menschen mit Behinderungen - unter dem der ÖZIV Burgenland nun steht, zeigt, dass die Zeit der "Krüppel" und "Invaliden" nun vorbei ist.

Die große Mitgliederbefragung 2015 bestärkt uns in unserer Arbeit, da wir hier großteils mit den besten Noten ausgezeichnet wurden. Kritik nehmen wir an und versuchen auch hier im Sinne unserer Mitglieder veränderungen herbeizuführen.

Durch den Versand unserer neuen Mitgliedsausweise ist es für unsere Mitglieder leicht, sich als solche auszuweisen und an den Veranstaltungen und Verlsoungen teilzunehmen.

Die Produktion des Magazins "GleichSicht" ist sehr gut angelaufen und wir freuen uns über stetig steigende Auflagenzahlen.  

Die Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Dax & Partner bereichert unsere Arbeit sehr und wir können rechtliche Fragen schnell und sicher bearbeiten.

Neu im Team, 2014 noch ehrenamtlich, ist Tamara Tometich, die sich in die Arbeit beim ÖZIV Burgenland hervorragend eingelebt hat und nun als Mitarbeiterin im Büro auch für die Produktion des Magazins zuständig ist. "Die Arbeit beim ÖZIV Burgenland erfüllt mich jeden Tag aufs Neue mit Stolz. Die Möglichkeit Menschen zu helfen und Dinge zu bewegen, lassen mich mit Freude arbeiten und zufrieden schlafen gehen!"

Die neue Außenstelle in den Räumlichkeiten der OSG in Oberwart steht seit März 2015 jeden ersten MIttwoch zur Verfügung. Dr. Erwin Würrer übernimmt die Beratungen und Antragstellungen der Mitglieder aus dem Süden des Landes.

2014

35 Jahre ÖZIV Burgenland - die Mitgliederzahlen haben sich verdreifacht und aus einer kleinen Landesorganisation ist ein starker Verein geworden. Mehr denn je, wenn nötig auch vor Gericht, verhilft der ÖZIV Burgenland seinen Mitgliedern zu ihrem Recht zu kommen.
2014 erfolgte auch die Gesetzesänderung des Ausweises gem. § 29b StVO. Nun wurde der Parkausweis einer größeren Gruppe behinderter Menschen, wie zum Beispiel auch Sehbehinderten, ausgestellt. Als Interessensvertretung für alle behinderten Menschen begrüßte der Landesverband diese Änderung ganz besonders.

2013

Im Jahr 2013 gab es die erste große Personal-Rochade und Präsident Hans-Jürgen Groß wurde mit 100 Prozent wiedergewählt. Zu den Stellvertretern wurden HR Mag. Bruno Wögerer (Präsident Rotes Kreuz Burgenland), LAbg. Günter Kovacs (Vizebürgermeister der Stadt Eisenstadt und Abgeordneter zum burgenländischen Landtag) und Elisabeth Ficker (Landtagsabgeordnete außer Dienst) gewählt. Zum Schriftführer wurde Dr. Alfred Kollar (Geschäftsführer der OSG - Oberwarter Siedlungsgenossenschaft), zum Schriftführer-Stellvertreter Dipl.-Ing. Andreas Wuketich gewählt. Als Kassier wurde Werner Wassicek und als dessen Stellvertreterin Mag. Alexandra Moritz bestätigt.

Die zentralen Themen des Jahres 2013 waren: Barrierefreie Arztpraxen, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie seniorengerechtes Wohnen.

2012

In der Vorweihnachtszeit wird das Problem mit der Falschnutzung durch PKW-Lenker im Bezug auf Behindertenparkplätze immer gravierender.

Aus diesem Grunde kooperierten im Dezember 2011, das BMI (Bundesministerium für Inneres), KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und ÖZIV (Österreichischer Zivil-Invalidenverband Burgenland) und startete die Aktion: „Wenn Sie schon meinen Parkplatz nehmen, dann nehmen Sie auch meine Behinderung!“

Die Exekutive unterstützte diese gemeinsame Aktion, bei der auf die Problematik „Verparkung von Behindertenparkplätzen“ im EZE (Einkaufszentrum Eisenstadt) und im EO (Einkaufszentrum Oberwart) hingewiesen wurde.

„Jedes 5. abgestellte Fahrzeug beanspruchte unberechtigt einen Behindertenparkplatz!“ erklärte DI Thomas Leitner (Ltg. KFV-Landesstelle Burgenland).

Fahrzeuglenker und Besucher der Einkaufszentren wurden über die Aktion aufgeklärt und sensibilisiert. Vor und nach diesen Aktionen wurden Erhebungen durchgeführt.

„Die gemeinsame Arbeit zeigte sofort Erfolge“, freut sich der Präsident des ÖZIV Burgenland, Hans-Jürgen Groß und weiter „Bringen Sie Menschen mit Behinderung mehr Aufmerksamkeit entgegen, um ihre Mobilität zu erleichtern und respektieren Sie, dass Behindertenparkplätze speziell für Menschen mit speziellen Mobilitätsbehinderungen eingerichtet wurden!“

Der Sprecher des Landespolizeikommandos Burgenland, Hauptmann Halbauer, erklärte: „Im Zuge der Aktion konnte an beiden Standorten EZE und EO eine Reduzierung der Falschparker um 50 Prozent erzielt werden. Das Parken auf einem Behindertenparkplatz ist kein Kavaliersdelikt!“

2011

Mit großem Elan und neuem Vorstand starteten wir das Jahr 2011. Unser Schwerpunkt war die Aktion: ÖZIV macht mobil: Gratis-Rollstühle für Mitglieder! Viele Rollstühle konnten an bedürftige Mitglieder gratis übergeben werden. Die angekauften E-Scooter (€ 80,- Monatsmiete für Mitglieder) stehen den Burgenländerinnen und Burgenländern zur Verfügung. Dank der Burgenlandstiftung - Theodor Kery - wurde die Finanzierung der Hilfsmittel auch für das kommende Jahr gesichert. Ein zunehmend wichtiger Teil unserer Aufgaben ist die Bauberatung im Bezug auf Barrierefreiheit. Nachfolgend einige wichtige Objekte, an denen wir positiv mitwirken: Hotel Life Resort Loipersdorf, Landesgericht Eisenstadt, Messe Oberwart, Krankenhaus Eisenstadt, Bischofshof Eisenstadt und ÖBB, für die wir Beratungen zur Barrierefreiheit und Sensibilisierungstrainings durchgeführt haben. Über 500 Anträge und Gerichtsverhandlungen wurden für unsere Mitglieder im Burgenland durchgeführt. Schwerpunkte sind: Antragstellung zu Behindertenpass, Parkausweis, Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension, Pflegegeld, Hilfsmitteleinreichungen, Unterstützungsanträge , Information zum Steuerausgleich... Die Beratungstätigkeit durch unsere Funktionäre, Mitarbeiterinnen und freiwillige Helfer erbrachte die gewaltige Summe von 3.500 Kontakten im laufenden Jahr. Dies bedeutet nicht nur eine Steigerung bei den Mitgliedszahlen, sondern auch eine Erhöhung über 15 % bei den erbrachten Beratungsleistungen.

2010

Der Büroraum des ÖZIV Burgenland wurde mit neuen Büromobiliar ausgestattet, zudem wurde im Frühjahr eine neue (behinderte) Bürokraft, Sabine Wassicek, eingestellt. Sie soll in Zukunft die Büroagenden führen sowie nach erfolgreicher Ausbildung für Vertretungen vor Gericht zuständig sein.

2009

Im Frühjahr wurde Hans-Jürgen Groß vom Landesvorstand mit der Führung des Vereins beauftragt. Am 29. September übersiedelte der ÖZIV Burgenland gemeinsam mit dem ÖZIV Support Burgenland von der Neusiedlerstraße in das Technologiezentrum in Eisenstadt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Vertretern der Öffentlichen Gebietskörperschaften gratulierten persönlich. Hans-Jürgen Groß wurde am Bundestag des ÖZIV Österreich einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Bei der Generalversammlung des ÖZIV Burgenland am 17.12.2009 in Müllendorf wurden Hans-Jürgen Groß und sein Team einstimmig in ihren Funktionen bestätigt.

  • Präsident: Hans-Jürgen Groß
  • Vize-Präsident: Ing. Norbert Hofer
  • Kassier: Anna Tschögl
  • Kassier-Stellvertreter: Michaela Gettinger
  • Schriftführer: Tamara Groß
  • Schriftführer-Stellvertreter: Dipl.-Ing. Andreas Wuketich
  • Kooptiertes Mitglied: KommR. Othmar Limpel
2008

Herr Josef Zarich, ein Gründungsmitglied des ÖZIV Burgenland, verstarb am 16. August 2008. Er war ein sehr bescheidener Mensch und stand nie gerne im Mittelpunkt. Unser Pepi, wie er im Verband liebevoll genannt wurde, agierte mit Vorliebe aus dem Hintergrund. Hans-Jürgen Groß wurde zum Vize-Präsidenten des ÖZIV Burgenland gewählt. Des Weiteren wurde er in die Ethikkommission und den Behindertenausschuss als Vertreter entsandt.

2006

Im Büro des ÖZIV Burgenland konnte ein großer Erfolg verbucht werden, denn man hatte von nun an die finanzielle Möglichkeit eine neue (behinderte) Bürokraft anzustellen. Herr Josef Zarich holte Hans-Jürgen Groß in den Vorstand des ÖZIV Burgenland.

2004

Die Projektarbeit „Support Burgenland“ geht ins dritte Jahr und feiert dies anhand eines "Tags der offenen Tür". Die bisherigen Beratungserfolge sprechen für sich und zeigen, dass eine Erweiterung des Projektes durch Schaffung eines weiteren, neuen Standortes in Oberwart sinnvoll ist, um dem Bedarf gerecht zu werden.

2002

Österreichweiter Start des Projektes ÖZIV Support. An 20 verschiedenen Standorten wurden Beratungsstellen eingerichtet. Burgenland begann mit einem Standort in Eisenstadt und einer mobilen Betreuung des südlichen Landesteiles über Oberwart mit zwei Supportern und einer Verwaltungskraft. Zudem übersiedelte das ÖZIV Burgenland Büro von der Esterhazystraße in die Neusiedlerstraße.

2001

Geburtsjahr zur Idee, Realisierung und Umsetzung des Projektes ÖZIV Support, im Zuge dessen selbst betroffene, behinderte Menschen - nach Absolvierung einer eigens zugeschnittenen Ausbildung im Rahmen eines Coachingprozesses - behinderten Personen begleiten, um sie dahingehend zu festigen, sich zuzutrauen, ein Arbeitsverhältnis eingehen zu wollen, zu können oder bei Schwierigkeiten an einem bestehenden Dienstplatz zu beraten.

1999

Teilnahme an ÖZIV-internen Tagungen – „ÖZIV 2000 plus“, die zum Ziel hatten, für den ÖZIV bundesweit ein einheitliches Erscheinungsbild sowohl nach außen – neues Logo – als auch nach innen durch Erarbeitung eines Leitbildes, welches die Angebote des ÖZIV, die Leistungen und Ziele beinhaltet, zu erarbeiten. Veranstaltungen anlässlich des 20jährigen Bestehens des ÖZIV-Burgenland in der Georgihalle mit tatkräftigster Unterstützung seitens der Mitarbeiterinnen des Bundessekretariates, mit der Präsentation des „Rollodroms“.

1997

Im Jahre 1997 wurde die Beratungstätigkeit im Rahmen von Sprechstunden in den Bezirksvororten auf das ganze Burgenland ausgeweitet. Bei jedem Sprechtag kamen und kommen immer mehr Hilfesuchende, damit ihnen mit Rat und Tat geholfen wird.

1996

Der ÖZIV-Burgenland übernahm für seine Mitglieder auch die Vertretung bei allen Ämtern und Behörden, Pflegschafts-, Schieds- und Sozialgericht. Auf Initiative des ÖZIV-Burgenland gelang es, "Barrierefreies Bauen" als gesetzlicher Bestandteil im neuen Burgenländischen Baugesetz und in der Bautechnik-Verordnung zu verankern.

1995

Im Dezember 1995 wurde erstmals der Weihnachtsbasar des ÖZIV-Burgenland abgehalten, um mit dem Verkauf diverser Produkte Mittel zur Fortführung der Tätigkeit im Interesse behinderter Personen aufzubringen und die Besucher auf Probleme behinderter Menschen aufmerksam zu machen.

1994

Im Jahre 1994 wurden Funktionäre des ÖZIV-Burgenland als Mitglieder bzw. Ersatzmitglieder in den Beirat der Burgenländischen Gebietskrankenkasse nominiert und aufgenommen, um in diesem Gremium die Interessen der behinderten Menschen besser vertreten zu können.

1991

Die Bemühungen des ÖZIV zu einer bundeseinheitlichen Pflegegeldregelung mussten mit Nachdruck der Öffentlichkeit präsentiert werden. Daher wurde im Oktober 1991 eine große Demonstration vor dem Finanzministerium und im Oktober 1992 vor dem Bundeskanzleramt abgehalten. Erst im Jahre 1993 wurde das bundeseinheitliche Pflegegeldgesetz vom Parlament beschlossen, und trat mit 1. Juli 1993 in Kraft. Die Burgenländische Landesregierung folgte dem Bund mit dem Landespflegegeldgesetz im Jahre 1993.

1985

Im gleichen Jahr wurde die Bezirksgruppe Süd der Landesgruppe Burgenland des ÖZIV gegründet. Zum Bezirksobmann wurde Erich Rosenkranz gewählt. Weiters wurden in diesem Jahr Funktionäre des ÖZIV-Burgenland in den Kündigungs-Ausschuss des Landesinvalidenamtes (Bundessozialamt) für Burgenland aufgenommen.

1983

In diesem Jahr wurde die Jugendgruppe des ÖZIV-Burgenland gegründet. Der XXIV. Weltinvalidentag, welcher unter dem Motto: "Gleiche Hilfe bei gleicher Behinderung - Rückstand aufholen" stand, wurde am 14. April 1983 in Eisenstadt abgehalten. Unsere behinderten Mitglieder führten eine Theaterstück auf. Im gleichen Jahr wurde die ÖZIV-Landesgruppe Burgenland für ihre sozialen Leistungen im Rahmen der Burgenlandstiftung "Theodor Kery" ausgezeichnet. Der ÖZIV machte den Vorschlag, dass auch beim Amt der Burgenländischen Landesregierung eine Invalidenvertrauensperson (Behindertenvertrauensperson), bzw. eine Vertretung installieren wird, die bis zu den nächsten Personalvertretungswahlen die Interessen der behinderten Landesbediensteten vertreten soll. Diese Anregung wurde vom Amt der Burgenländischen Landesregierung angenommen.

1980

Ab dem Jahre 1980 begann die Landesgruppe Burgenland ihr aktives Vereinsleben. In diesem Jahr nahm die erste burgenländische Delegation am Weltinvalidentag teil. Auch das ÖZIV-Jugendseminar in Graz wurde mit jungen Funktionärinnen beschickt. Das Jahr 1981 wurde von der UNO zum Jahr der Behinderten erklärt. Aus diesem Grunde organisierte die Landesgruppe Burgenland im Monat März zum "Internationalen Jahr der Behinderten 1981" einen Festakt in Eisenstadt, bei welchem wir wichtige Persönlichkeiten begrüßen konnten. Ab 1981 konnten nach Ankündigung in diversen Printmedien Sprechtage in Eisenstadt im Haus der Begegnung abgehalten werden. Weiters bildete sich eine Schwimm- und Kegelgruppe, die sowohl dem geselligen Beisammensein als auch der körperlichen Ausgleichsbetätigung dient.

1979

Im April 1979 nahmen zum ersten Mal auch burgenländische Mitglieder beim Weltinvalidentag in Kärnten teil. Dies war unser erster gemeinsamer Ausflug. Am 3. Mai 1979 fand in Eisenstadt das erste Treffen der Bezirksgruppe Burgenland mit der Landesgruppe Salzburg statt. Den gemeinsamen Abend gestalteten die Tamburizzagruppe Zagersdorf und unser blindes Mitglied Hansi Starkl spielte das Akkordeon. Endlich war es soweit. Am 22. September 1979 fand im Haus der Begegnung die Gründung der Landesgruppe und die konstituierende Versammlung statt, bei der Helmut Kröpfl zum Landesobmann gewählt wurde.

1978

Im Jahre 1978 kamen zum ersten Mal 15 Personen im Gasthaus Eder in Eisenstadt zusammen, um über die Gründung einer Landesgruppe Burgenland der Österreichischen Zivil-Invalidenverbandes zu sprechen. Bei dieser Zusammenkunft waren alle Anwesenden der Meinung, dass auch im Burgenland eine Beratung und Betreuung behinderter Personen durch selbst Betroffene notwendig wäre. Am 1. Juni 1978 wurde in Anwesenheit des Landesobmannes von Wien beschlossen, vorläufig nur eine Bezirksgruppe Burgenland (unter der Schirmherrschaft des ÖZIV-Wien) zu gründen. Am gleichen Tag konstituierte sich auch der Vorstand. Am 9. Oktober 1978 fand ein von der Bundeszentrale des ÖZIV organisiertes Jugendtreffen in Tamsweg statt, woran erstmals behinderte junge Personen aus dem Burgenland teilgenommen haben.


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